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Sonderkonzert
 
Sonntag, 20.05.2012, 17.00, Thalhaus, Nerotal 18, Wiesbaden
 

Tina Teubner

Rezitation

Stephan Picard

Violine

Ben Süverkrüp

Klavier, Idee, Buch
 
Brahms und Schönberg: Werke für Violine und Klavier und ein unmöglicher Briefwechsel
 
 
> Arnold Schönberg auf der Beerdigung von Johannes Brahms
> Arnold Schönberg, Stück d-moll für Violine und Klavier (1894)
> Das ober- und das unterirdische Wien (Briefe 1–3)
> Arnold Schönberg, Phantasie für Violine mit Klavierbegeleitung Op.47 (1949)
> Neue Musik ist niemals von allem Anfang an schön! (Brief 4)
> Johannes Brahms, Scherzo c-moll WoO 2 (1853)
> Die Kunst, ohne Einfälle zu komponieren (Briefe 5–8)
> Johannes Brahms, Intermezzo es-moll op.116 Nr. 8 (1892)
> Konzentration ohne Wehleidigkeit (Brief 9)
> AntonWebern, Vier Stücke für Violine und Klavier op.7 (1910)

 

Pause

 
> Neuer Wein in alten Schläuchen (Briefe 10–13)
> Arnold Schönberg, Fragment für Violine und Klavier (1927)
> Ein Radio in der Unterwelt
> Johannes Brahms, Sonate G-Dur für Violine und Klavier op.78 (1878/79)
> Wunderlicher Alter (Briefe 17–18)
> Johannes Brahms, Ungarischer Tanz Nr.1 (Fassung von Joseph Joachim)

 


Ein Kammermusikabend mit Stephan Picard (Deutscher Musikwettbewerb, Internationaler Maria-Canals-Wettbewerb) und Ben Süverkrüp,
bereichert durch einen fiktiven Briefwechsel zwischen Arnold Schönberg und Johannes Brahms,
gelesen von der Kabarettistin Tina Teubner (Deutscher Kleinkunstpreis 2010).

Schönberg (1874–1951) hat Brahms (1833–1897) bis zu dessen Tod nicht mehr persönlich kennengelernt. Er hat sich zwar später wortreich über Brahms’ Musik ausgelassen – was er ihm aber persönlich zu sagen gehabt hätte, wissen wir nicht. Ebenso wenig wissen wir, was Brahms von jenem überaus selbstbewussten Sonderling gehalten hätte, der sich anschickte, die Musik der Zukunft zu erfinden. Eins aber scheint sicher: Hätten wir einen Einblick in die private Korrespondenz zwischen Brahms und Schönberg – wir würden sowohl Brahms’ als auch Schönbergs Musik mit anderen Ohren hören.

Ohne zu belehren und immer gewappnet mit dem für geistigen Tiefgang erforderlichen Humor, läßt diese Aufführung eine Zeit lebendig werden, von der der Schönberg-Schüler Hanns Eisler sagt: „Es ist die Musik des untergehenden Bürgertums. Aber was für ein Abendrot!“

Presse und Publikum sind sich einig: Hier wird den Zuhörern nicht nur Kammermusik auf allerhöchstem Niveau geboten, hier wird ihnen ein Blick in die Geheimnisse der Musik gewährt. „Süverkrüp und Picard musizieren in tiefem gegenseitigem Einverständnis, kosten alle Nuancen aus, legen die Seele der Werke frei.“ (WAZ)

Das Konzert findet um 17:00 statt im "Thalhaus", Nerotal 18, Wiesbaden

Einzelkarten € 20,-, Schüler und Studenten € 5,-- (nur an der Tageskasse des Thalhauses und nach Vorlage des Ausweises)
Einzelheiten des Vorverkaufs finden Sie in diesem Link.