Aktuelle Saison Archiv Über uns Kontakt Konzertsaal Bestellungen Impressum Datenschutz

04.10.2005

08.11.2005

23.11.2005

10.01.2006

07.02.2006

07.03.2005


 
 
 
Viertes Konzert
No 1166 der Gesamtreihe
Dienstag, 10.01.2006, 20.00, Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22, Wiesbaden
 
 

Kapralova Quartett

Rita Cepurcenko, 1. Violine
Simona Hurnikova, 2. Violine
Svetlana Jahodova, Viola
Margit Klepacova, Violoncello

Skampa Quartett

Pavel Fischer, Violine
Jana Lukasova, Violine
Radim Sedmidubsk, Viola
Lukas Polak, Violoncello
Alfred Schnittke
(1934-1998)

Streichquartett Nr. 3
(Kapralova Quartett)
Andante
Agitato
Pesante

 
Wolfgang Amadeus Mozart
(1756-1791)
Streichquartett B-Dur KV 589
(Skampa Quartett)
Allegro
Larghetto
Menuetto. Moderato-Trio
Allegro assai
 
Pause
 
Dmitri Schostakowitsch
(1906-1975)
Praeludium & Scherzo
(Kapralova und Skampa Quartett)
 
Felix Mendelssohn Bartholdy
(1809-1847)
Oktett Es-Dur op. 20
(Kapralova und Skampa Quartett)
Allegro moderato ma con fuoco
Andante
Scherzo: Allegro leggierissimo
Presto

Das Kapralova Quartett

wurde 1993 als Venus Quartett gegründet und 2001, in Anlehnung an die tschechische Komponistin Viteslava Kapralova, in Kapralova Quartett umbenannt. Der charakteristische Klang und die besondere Interpretation des Quartetts unterscheidet das Ensemble deutlich von anderen. Zurückführen lässt sich das auf die glückliche Vereinigung zweier Schulen:der international anerkannten russischen Streicherschule und der tschechischen Quartett-Tradition, auf welche sich das Ensemble während seiner Studien mit Bretislav Novotny, dem ersten Geiger des bekannten Prag Quartetts, bewusst konzentrierte.

Zur Zeit gehört das Kapralova Quartett zu den besten tschechischen Ensembles, es spielt nicht nur in der Tschechischen Republik – dort in den bekanntesten Konzertsälen Prags und anderer Städte – sondern auch regelmäßig und häufig in ganz Europa. Das Ensemble ist eines der wenigen Quartette, dessen Repertoire alle Quartette von Alfed Schnittke und Igor Strawinsky einschließt. Sie nahmen mit sehr großem Erfolg am „Internationalen Prager Frühling 2002“ teil.

Das Skampa Quartett

wurde 1989 an der Prager Musikakademie unter der Führung von Antonin Kohout und Milan Skampa vom Smetana Quartett gegründet. Das Quartett studierte bei Piero Farulli (Quartetto Italiano), Walter Levin (LaSalle Quartet) und den Mitgliedern des Amadeus Quartett. Seitdem hat es sich an der Spitze der internationalen Musikelite etabliert. Bereits in den ersten Jahren seines Bestehens gewann das Quartett internationale Preise und Auszeichnungen. 1993 debütierte das Quartett in der Wigmore Hall in London,dafür erhielt es den Royal Philharmonic Society Award und wurde im Jahr später zum ersten ,,Artists-in-residence-Quartet” ernannt. Das Skampa Quartett wird heute in die wichtigsten Musikzentren und zu den großen Festivals der Welt eingeladen. 1999 unternahm es eine große Tournee nach Australien, Neuseeland und Japan. 2002 debütierte das Quartett in Südamerika.

Das Quartett befasst sich intensiv mit dem Studium von Janaceks Streichquartetten und dessen mährischen Wurzeln. Als Basis für ihre Interpretation diente den Musikern die jahrelange musikologische Forschungsarbeit ihres Mentors Milan Skampa. Die Musiker haben eine Reihe von CDs für Supraphon eingespielt, u. a.Werke von Mozart, Beethoven, Janacek, Smetana, Dvorak, Schubert und Brahms.